QEEG: Wozu braucht man Quantitatives EEG?

Bei hbimed.com erfahren Sie mehr über QEEG und die HBi-Datenbank.

Psychologen verlassen sich auf die Psychometrie um Persönlichkeit, Pathologie, Motivation und Lernstörungen zu beurteilen. Aber trotz eingebauter Lügenskalen, Split-Half Designs und einer Vielzahl anderer statistischer Manipulationen bestehen psychometrische Messungen immer noch aus Verhaltens-Daten, die von der Person selbst oder anderen beurteilt und berichtet werden.

Die fünfte, überarbeitete Ausgabe von „The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM-V) wurde nach seiner Herausgabe im Jahr 2012 die Hauptreferenz für Psychiater und Neurologen. Der primäre Schwerpunkt der neuen Revision war es, Gehirnstörungen nach ihren biologischen Markern – den Endophenotypen – zu klassifizieren. Auch wenn dieser neue Ansatz nicht so weitreichend umgesetzt wurde wie erst geplant, geht er davon aus, dass psychiatrische Diagnosen nicht allein aus dem Verhalten gestellt werden, sondern auch aus dem Wissen, welches Hirnsystem beeinträchtigt ist. Parameter des quantitativen Elektroenzephalogramms (quantitatives EEG) und Komponenten der evozierten Potenziale (Event-Related Potentials - ERPs) werden als effektivste biologische Marker angesehen.

Neuere Forschung zeigt, dass gewisse Dysfunktionen, wie z.B. ADHS, Schizophrenie, Zwangsstörungen, Depression, spezifische Lernstörungen und andere mit spezifischen Mustern der spontanen und evozierten elektrischen Potenziale, die über mehrere Oberflächenelektroden an der Kopfhaut aufgenommen werden, assoziiert sind und dass diese spontanen und besonders die evozierten elektrischen Potenziale zuverlässige Marker der Gehirnfunktion und –Dysfunktion darstellen.

Messwerte der spontanen und evozierten elektrischen Potenziale können mit Daten aus einer normativen Datenbank verglichen werden (z.B. die Human Brain Index Reference Database (HBIRD) unter www.hbimed.com). Durch Vergleich der Daten mittels parametrischer statistischer Verfahren können die Unterschiede der Patienten zu deren entsprechender alters-angepasster Referenzgruppe berechnet werden. Diese Computeranalyse dient dann als wertvolles Hilfsmittel um die Diagnose zu stellen und die Therapie zu planen.

Für weitere Informationen zu QEEG, mit einem speziellen Fokus auf ADHS, lesen Sie bitte den Artikel von Prof. Juri Kropotov, einem führenden und weltweit anerkannten Wissenschaftler auf den Gebieten des quantitativen EEGs, der evozierten Potenziale, der Neurophysiologie und der Neurotherapie: New Tools for Diagnosis and Modulation of Brain Function

Haben Sie Fragen zum Thema QEEG (Quantitatives EEG). Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht, wir helfen Ihnen gerne unverbindlich weiter: HBI Kontaktseite 

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