Studien

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Obwohl Neurofeedback bereits Ende der 1960er Jahre entdeckt wurde und erste Studien die klinische Evidenz der Wirksamkeit selbst der einfachen anfänglichen Protokolle belegten, dauerte es bis zum Jahr 2010, bis die Anzahl der Studien begann signifikant zu steigen. Seit 2010 wurden mehr Arbeiten publiziert als die ganzen vierzig Jahre zuvor zusammen.

Die Gruppe hinter dem Namen EEG Info, deren Wurzeln in den frühen 1980er Jahren von Susan und Siegfried Othmer gegründet wurden, hat im Laufe der Jahre nicht nur wesentlich zu Forschung und Protokollentwicklung beigetragen, sondern auch zu Studien mit teilweise grossen Fallzahlen (beispielsweise eine zu ADHS, n= 726 in einer multizentrischen Studie, oder eine zu Substanzmissbrauch, n = 121).

Ziel der Arbeiten der Gruppe ist immer gewesen praxistaugliche Verfahren mit grösstmöglicher Wirksamkeit zu entwickeln. Von Anfang an wurden die Erkenntnisse publiziert und auch in Kursen gelehrt. Aus den klassischen Frequenzbandprotokollen hat sich schrittweise einerseits die symptombasierte prozessorientierte Vorgehensweise entwickelt und andererseits das Training der langsamen kortikalen Potenziale, welches unter dem Namen "ILF Training" bekannt ist.

Eine der Stärken ist, dass die Verfahren empirisch in klinischen Testungen mit großen Fallzahlen entwickelt wurden, immer basierend auf qualitativen Evidenzkriterien, um die Wirksamkeit weiter zu optimieren. Daraus ergibt sich die Praxis-Tauglichkeit der speziell dafür entwickelten Systeme und die Wirksamkeit der Methode. Und gerade deshalb findet diese moderne Methode eine vergleichsweise große Verbreitung in ergotherapeutischen und psychiatrischen Praxen und Einrichtungen. (siehe auch: Modernes Neurofeedback)

Der Othmer-Ansatz, bei dem die Neurofeedback Protokolle individuell und prozessorientiert an die Symptome jedes einzelnen Patienten angepasst werden, ist im Vergleich zu den älteren „one-size-fits-all“ Trainings-Protokollen noch relativ jung. Dennoch gibt es jetzt schon einige Veröffentlichungen mit eher kleinen Zahlen und/oder Fallbeispielen. Es laufen einige Forschungsprojekte mit Universitäten, Kliniken und Praxisgemeinschaften, das Interesse ist geweckt und weitere Veröffentlichungen werden folgen. Genau so ist eben der normale Verlauf in der evidenzbasierten Medizin. Zunächst werden anhand klinischer Testungen Daten erhoben, Methoden werden entwickelt, es folgen Fallbeispiele, Expertenmeinungen und dann größere Studien.

Wenn Sie Interesse haben, Studien mit diesen Verfahren durchzuführen und unsere Unterstützung wünschen, so nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Unsere Studienleitung und das wissenschaftliche Kommitee freut sich auf Ihren Vorschlag. Sie müssen nicht gleich ein fertiges Studiendesign vorlegen, aber es wäre gut, das Vorhaben möglichst genau zu beschreiben. Dabei kann eine Einzelfallstudie durchaus die gleiche Chance haben wir ein Vorhaben mit über tausend Patienten und Langzeit Follow-up. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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