Neurofeedback: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Deutschland

Ist eine Kostenübernahme einer Neurofeedback-Behandlung durch die Krankenkasse möglich?

Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten einer Neurofeedback Behandlung nur in Einzelfällen oder auf ärztliches Rezept in der Ergotherapie. Bei entsprechender Ausbildung des Therapeuten kann Neurofeedback im Rahmen einer Verhaltenstherapie angewendet und erstattet werden. In der ärztlichen Praxis wird Neurofeedback entweder als „Igel“ Leistung oder als privatärztliche Leistung abgerechnet.

Neurofeedback gibt es zurzeit noch nicht als Ziffer in den verschiedenen Gebührenordnungen. Einige private Krankenversicherungen übernehmen dennoch die Kosten. Da die die privaten Versicherungstarife und Leistungserstattungen sehr unterschiedlich gehandhabt werden, ist es sinnvoll vor Beginn einer Neurofeedback-Behandlung  mit der jeweiligen Versicherungsgesellschaft Kontakt aufzunehmen.

Es ist im Einzelfall mit dem behandelten Therapeuten zu klären, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme von gesetzlichen Krankenkassen oder privaten Versicherungsträgern bestehen.

Schweiz

Bis vor einigen Jahren, wurden in der Schweiz die Kosten für Neurofeedback in Einzelfällen von der Zusatzversicherung übernommen. (Begriff Biofeedback). Voraussetzung dafür war der Abschluss einer Zusatzversicherung für Komplementärmedizin sowie die Anerkennung des Therapeuten bei der Stiftung ASCA oder dem EMR (Erfahrungsmedizinisches Register).

In 2014 gab es Änderungen bei der Zusatzversicherung bei Neurofeedback/EEG Biofeedback.

Daher informieren Sie sich in jedem Fall bei Ihrer Schweizer Krankenzusatzversicherung, ob die Kosten einer Behandlung mit der Methode Biofeedback (als Kategorie, unter die auch Neurofeedback fällt) bei einem ASCA- oder EMR-anerkannten Therapeuten ganz oder teilweise übernommen werden.

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