Rechner und Backups

Wir möchten hier eine Empfehlung zur Datensicherheit abgeben:

Man denkt nicht gerne an Unfälle - trotzdem sorgt man in vielen Lebensbereichen vor. Beispiel: Sicherheitsgurt im Auto.

Bei der Datensicherheit ist ebenfalls Vorsorge anzuraten. Praktisch alle Neurofeedbacksysteme beinhalten einen Computer. Auf diesem befinden sich meist nicht nur die Neurofeedbackprogramme, sondern auch Patientendaten, Praxisverwaltung und vieles mehr. Fällt dieser Rechner einmal aus, liegt die Praxis lahm. Reparatur oder Ersatz kann Tage dauern, der Verlust geht dann schnell über die Kosten eines neuen Rechners hinaus. Computer sind heutzutage recht robust, dennoch können Kleinigkeiten zu einem Totalausfall führen - empfindlichestes Element ist die Festplatte- der Hauptdatenspeicher. Ein kleines Versehen - ein mittelschwerer Gegenstand fällt auf die Tischplatte, auf der der Notebook steht - die Vibration kann die Festplatte schon zerstören. Oder ein Virus macht sich breit. Und dann...

Wir empfehlen regelmässige Backups der Computerdaten. So ist der Schaden begrenzt.

Auch wenn es vielleicht übertrieben erscheint, hat sich folgendes bewährt:

  • Nicht nur die Daten und Dokumente sichern, sondern den gesamten Festplatteninhalt. Bei einem Schaden kann das System durch Zurückspielen auf eine neue Festplatte als ganzes wiederhergestellt werden. Ein solcher Vorgang dauert ca. eine Stunde - es müssen keine Programme neu installiert werden - alles ist wieder genauso wie vorher.
    Dafür gibt es recht viele Produkte auf dem Markt. Wir verwenden Norton Ghost - soll nicht heissen, dass es das beste oder billigste ist, wir kennen es halt und empfehlen es.
  • Für die Datensicherung ruhig eine grosse USB-Festplatte verwenden. Man bekommt inzwischen ein Terabyte (tausend Gigabytes) für um die hundert Euro. So kann man auch ältere Backups behalten. Hat sich zum Beispiel doch einmal ein Virus eingeschlichen, kann man bequem ein älteres Backup zurückspielen, von einem Zeitpunkt, zu dem das System noch problemlos lief.
  • Vielleicht klingt es paranoid - aber warum nicht eine zweite USB Platte verwenden, die an einem anderen Ort (Wohnung, Banksafe) aufbewahrt wird. Bei einem Einbruch werden heute in der Regel Computer und Zubehör mitgenommen...
  • Eine Ersatzfestplatte für den Computer kaufen. Wenn der Schaden einmal da ist, und der Betrieb lahm liegt, hat man wenig Geduld, herauszufinden, was man für eine Festplatte braucht, und wo man die jetzt schnell herbekommt. Lieber in guten Zeiten kaufen. Und dann auch gleich mal ein Backup darauf spielen (also Festplatte tauschen, und die leere mit einem Backup bespielen). Vorteil: Es liegt eine Platte mit einem funktionierenden System im Schrank. Griffbereit für den GAU. Und: Man weiss schon, wie das geht mit Backup zurückspielen.
  • Moderne Backupsoftware erlaubt "inkrementelle Backups" - es werden nur die Veränderungen seit dem letzten Backup gespeichert. Vorteil: Wenig Zeit- und Rechnenleistungsbedarf.

Klingt vielleicht alles paranoid - die Erfahrung hat aber gezeigt, dass sich diese Vorgehensweise sehr lohnt.

 

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